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Moussa Diaby kehrt zu Bayer Leverkusen zurück: Einigung mit Al-Ittihad nach wochenlangen Verhandlungen
Zusammenfassung
Moussa Diaby steht vor seiner Rückkehr zu Bayer Leverkusen: Durchbruch mit Al-Ittihad erzielt, Vertrag bis 2031 für ~€6 Mio./Jahr vereinbart.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Wochenlanger Poker: Wie die Verhandlungen verliefen
- 2 Diabys Weg nach Leverkusen: Eine besondere Rückkehr
- 3 Was Diaby nach Leverkusen zurückzieht
- 4 Die Vertragsbedingungen: Was Leverkusen bietet
- 5 Reaktionen aus dem Leverkusener Umfeld
- 6 Bayer Leverkusen: Kader-Strategie in der Sommerpause 2026
- 7 Was bedeutet Diabys Rückkehr für die Bundesliga?
- 8 Transferfenster schliesst bald: Zeitdruck für beide Seiten
- 9 Ausblick: Was als Nächstes zu erwarten ist
- 10 Sources
Bayer 04 Leverkusen und Moussa Diaby haben nach wochenlangen zähen Verhandlungen laut Medienberichten vom 26. August 2026 den entscheidenden Durchbruch mit dem saudi-arabischen Klub Al-Ittihad FC erzielt: Der 27-jährige französische Flügelstürmer steht vor seiner spektakulären Rückkehr in die Bundesliga, wo er zwischen 2019 und 2023 zu einem der gefährlichsten Außenstürmer Europas aufgestiegen war. Dem Vernehmen nach hat die Werkself ein Angebot von rund 25 Millionen Euro bei Al-Ittihad eingereicht, und nach wochenlangem Tauziehen ist nun offenbar eine Einigung in greifbarer Nähe.
Wie kicker am 26. August 2026 berichtete, haben Bayer Leverkusen und Al-Ittihad FC den lange ersehnten Durchbruch in den Verhandlungen erzielt. Mit dem Spieler selbst ist die Werkself schon länger einig: Laut Sky Sport hat Diaby einem Vertrag bis 2031 mit einem Jahresgehalt von rund sechs Millionen Euro zuzüglich Boni zugestimmt — ein erheblicher Gehaltsabstrich gegenüber seinen Bezügen in Saudi-Arabien, die einer Meldung zufolge mehr als zehn Millionen Euro netto pro Saison betrugen.
Diaby selbst, der seit Juli 2024 für Al-Ittihad aufläuft, nachdem er eineinhalb Jahre zuvor von Leverkusen zu Aston Villa gewechselt war, hat dem Vernehmen nach aktiv auf eine Rückkehr nach Deutschland hingewirkt. Er soll gegenüber dem Umfeld des Klubs signalisiert haben, dass ihm die Bundesliga und die Spielweise von Trainer Xabi Alonso — der auch in der laufenden Saison an der Seitenlinie steht — näher liegt als die Saudi Pro League. Der Transfer ist noch nicht offiziell bestätigt, gilt aber nach Angaben mehrerer Medien als so gut wie sicher.
Wochenlanger Poker: Wie die Verhandlungen verliefen
Die Transfersaga um Moussa Diaby begann bereits Anfang August 2026, als Bild und kicker erstmals über das Interesse der Werkself berichteten. Seitdem durchliefen die Gespräche mehrere Phasen — von ersten Sondierungsgesprächen über einen zwischenzeitlichen Stillstand bis hin zum nun erzielten Durchbruch.
- 4. August 2026: Sky Sport und Bild berichten erstmals, dass Leverkusen an einer Rückkehr Diabys arbeitet. Fortgeschrittene Gespräche laufen, aber noch keine Einigung weder mit dem Spieler noch mit Al-Ittihad.
- 6. August 2026: Bild meldet, dass sich Bayer und Diaby auf die wesentlichen Vertragspunkte geeinigt haben. Als Transfergebühr werden weniger als 30 Millionen Euro genannt.
- 13./14. August 2026: Sky und kicker bestätigen die persönliche Einigung mit Diaby — Vertrag bis 2031. Die Verhandlungen mit Al-Ittihad gestalten sich jedoch als „kompliziert“; streitiger Knackpunkt ist die Abfindung, die Diaby von seinem saudischen Arbeitgeber verlangt, bevor er nach Deutschland wechseln kann.
- 19./20. August 2026: Nach einem Stillstand kommt wieder Bewegung in die Verhandlungen. Laut kicker hat Leverkusen offiziell 25 Millionen Euro geboten; Al-Ittihad hat dieses Angebot nach Berichten noch nicht akzeptiert, aber auch nicht abgelehnt.
- 26. August 2026: kicker meldet den entscheidenden Durchbruch in den Verhandlungen zwischen Bayer und Al-Ittihad.
Der zentralste Stolperstein war laut kicker und n-tv nicht die Ablösesumme an sich, sondern die Abfindung, die Diaby von Al-Ittihad als Ausgleich für seinen Gehaltsverzicht forderte. Da sein Kontrakt beim saudi-arabischen Klub noch bis 2029 läuft, wäre ein vorzeitiger Wechsel für den Spieler mit erheblichen finanziellen Einbußen verbunden — Einbußen, die er von Al-Ittihad zumindest teilweise ausgeglichen haben wollte.
Diabys Weg nach Leverkusen: Eine besondere Rückkehr
Moussa Diaby ist in der Fußballwelt kein Unbekannter — und schon gar nicht in Leverkusen. Der am 7. Juli 1999 in Paris geborene Rechtaußen begann seine Karriere in der Jugend von Paris Saint-Germain und absolvierte dort erste Einsätze in der Ligue 1, bevor er im Sommer 2019 für rund 15 Millionen Euro zu Bayer 04 Leverkusen wechselte. In der BayArena entwickelte er sich in vier Jahren zum Weltklassespieler.
Zwischen 2019 und 2023 bestritt Diaby 148 Pflichtspiele für die Werkself und erzielte dabei 57 Tore sowie 46 Vorlagen — beeindruckende Zahlen für einen Außenstürmer. Seine Leistungen machten europäische Topklubs auf ihn aufmerksam, und im Sommer 2023 wechselte er für eine Ablösesumme von rund 62 Millionen Euro zu Aston Villa in die Premier League. Doch sein Engagement auf den britischen Inseln verlief nicht wie erhofft: Verletzungen und ein schwieriger Anpassungsprozess kosteten ihn wertvolle Zeit. Nach nur einem Jahr in Birmingham wechselte Diaby im Sommer 2024 zu Al-Ittihad in Saudi-Arabien — mit einem Vertrag, der ihn bis 2029 band und ihm ein Jahresgehalt von mehr als zehn Millionen Euro netto einbringen sollte.
In Saudi-Arabien lieferte Diaby solide Leistungen ab, kam aber nie vollständig in den Medien-Rhythmus der europäischen Spitzenfußball-Berichterstattung. Berichten zufolge vermisste er die Intensität des europäischen Fußballs und hielt über seinen Berater Kontakt zu Interessenten aus der Bundesliga und der Serie A. AC Milan soll laut Yahoo Sports ebenfalls an einem Diaby-Transfer interessiert gewesen sein, doch die persönliche Präferenz des Spielers lag klar bei Leverkusen.
Was Diaby nach Leverkusen zurückzieht
Die Motivation für Diabys Rückkehr nach Leverkusen hat mehrere Schichten. Erstens ist die sportliche Situation bei Bayer 04 außerordentlich attraktiv: Trainer Xabi Alonso hat aus der Werkself einen der aufregendsten Klubs Europas geformt. Nach der historischen Double-Saison 2023/24, in der Leverkusen die Deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal gewann — beides ohne eine einzige Pflichtspielniederlage — gehört der Klub zu den Champions-League-Anwärtern auf dem Kontinent. Auch in der laufenden Saison 2025/26 spielte Bayer eine starke Rolle.
Zweitens kennt Diaby das Umfeld. Er wohnte mehrere Jahre in Leverkusen, spricht fließend Deutsch und hat enge Verbindungen zu ehemaligen Mitspielern, die noch immer im Kader stehen. Diese menschliche Dimension eines Transfers wird in der modernen Transferberichterstattung oft unterschätzt: Ein Spieler, der zurückkommt, hat einen erheblich kürzeren Anlaufweg, was Integration und Systemfindung betrifft.
Drittens ist die Position sportlich sinnvoll. Wie kicker bereits Mitte August berichtete, ist Leverkusen nicht nur an Diaby, sondern auch am französischen Offensivspieler Désiré Doué interessiert — einem weiteren Angreifer des Jahrgangs 2005, der bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht. Diaby würde auf dem rechten Flügel spielen, während Doué möglicherweise auf der anderen Seite oder im Zentrum eingesetzt werden könnte. Die Offensive der Werkself würde damit erheblich an Variabilität gewinnen.
Die Vertragsbedingungen: Was Leverkusen bietet
Die bekannten Eckdaten des geplanten Leverkusen-Vertrags lassen sich wie folgt zusammenfassen:
| Parameter | Details | Quelle |
|---|---|---|
| Vertragsende | 2031 | Sky Sport, August 2026 |
| Jahresgehalt | ca. 6 Mio. € + Boni | Goal.com, August 2026 |
| Ablöseforderung Leverkusen | ca. 25 Mio. € | Sky Sport / n-tv, August 2026 |
| Marktwertobergrenze (berichtet) | unter 30 Mio. € | kicker / Bild, August 2026 |
| Laufzeit Al-Ittihad-Kontrakt | bis 2029 | Sky Sport, August 2026 |
| Diaby-Gehalt in Saudi-Arabien | > 10 Mio. € netto/Jahr | Yahoo Sports, August 2026 |
Der Transfer bedeutet für Diaby einen Lohnverzicht von mehr als 40 Prozent im Vergleich zu seinen Saudi-Bezügen. Für einen 27-Jährigen in seiner besten Schaffensperiode ist das ein ungewöhnlicher Schritt — und unterstreicht, wie sehr der Spieler in die Bundesliga zurückwill.
Reaktionen aus dem Leverkusener Umfeld
Offizielle Stellungnahmen von Bayer 04 Leverkusen oder Al-Ittihad FC lagen bis Redaktionsschluss am 26. August 2026 nicht vor — der Klub hält sich an seine bekannte Zurückhaltung bei laufenden Transfergesprächen. Doch im Umfeld der Werkself ist die Stimmung dem Vernehmen nach positiv. Sportvorstand Simon Rolfes, dessen Vertragsverlängerung bei Bayer ebenfalls kürzlich öffentlich wurde, hat in der Vergangenheit stets betont, dass der Kader in der Breite verstärkt werden soll.
Florian Plettenberg, der für Sky Sport Deutschland intensiv über den Diaby-Deal berichtete, stellte am 13. August klar: „Bayer 04 und Diaby sind sich einig.“ Die persönlichen Bedingungen seien besiegelt; der Transfer hänge ausschließlich noch an der Einigung mit Al-Ittihad. Auch der kicker, der am 19. August einen zwischenzeitlichen Stillstand bestätigte, sah wenige Tage später wieder Bewegung in den Gesprächen — und am 26. August kam dann die Meldung des Durchbruchs.
Im Bundesliga-Umfeld wird die mögliche Diaby-Rückkehr als ein Signal verstanden: Die Bundesliga kann es sich leisten, Spieler zurückzugewinnen, die in Saudi-Arabien Weltklasse-Gehälter verdient haben. Dass Leverkusen — und nicht etwa ein englischer oder spanischer Klub — als erste Anlaufstelle für den Rückkehrwilligen Diaby gilt, ist auch ein sportliches Qualitätssignal.

Bayer Leverkusen: Kader-Strategie in der Sommerpause 2026
Diaby wäre im Falle einer offiziellen Bestätigung nicht die einzige Neuverpflichtung im Sommer 2026 für Bayer Leverkusen. Die Werkself hat in der laufenden Transferperiode gezielt an mehreren Baustellen gearbeitet, um den Kader für die Champions-League-Ambitionen der kommenden Saison zu rüsten. Wie berichtet wird, sucht Leverkusen laut kicker neben Diaby und Doué auch nach einem defensiven Mittelfeldspieler, um die Sechser-Position zu verstärken.
Die strategische Ausrichtung des Klubs ist klar: Xabi Alonso setzt auf ballbesitzorientierten Fußball mit hohem Pressing und schnellen Kontern — ein System, das für schnelle, technisch versierte Flügelstürmer wie Diaby wie geschaffen ist. In Leverkusen spielte der Franzose in seinen besten Jahren unter Roger Schmidt und später unter Gerardo Seoane auf dem rechten Flügel, bevor er im letzten Leverkusener Jahr unter Xabi Alonso selbst antrat. Die Chemie zwischen Trainer und Spieler gilt als ausgezeichnet.
Parallel zu den Diaby-Verhandlungen hat Bayer 04 auch auf der Managementebene Stabilität bewiesen: Wie jüngst berichtet, verlängerte auch der FC Bayern München die Verträge seiner Führungskräfte — ein Zeichen dafür, dass die deutschen Topklubs auf langfristige Kontinuität setzen.
Was bedeutet Diabys Rückkehr für die Bundesliga?
Sollte der Transfer tatsächlich zustande kommen, wäre es einer der bedeutsamsten Bundesliga-Wechsel dieses Sommers — und ein Zeichen des Wandels im europäischen Transfermarkt. Lange galt Saudi-Arabien als eine Art Einbahnstraße: Spieler gingen dorthin, um am Ende ihrer Karriere noch einmal ein großes Gehalt einzustreichen. Diaby wäre hingegen erst 27 Jahre alt — im besten Fußball-Alter — und würde freiwillig auf mehr als zehn Millionen Euro Jahresgehalt verzichten, um in die Bundesliga zurückzukehren.
Dieses Szenario könnte Schule machen. Jüngere Spieler, die in Saudi-Arabien hohe Gehälter kassieren, aber sportlich hinter europäischen Standards zurückfallen, könnten Diaby als Vorlage nehmen. Für Klubs wie Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund oder Bayern München würde sich damit ein neues Rekrutierungsfenster öffnen: Saudi-Arabien als temporäre Zwischenstation, aus der man Spieler zurückholen kann — vorausgesetzt, der Spieler will zurück und die Ablöse ist vertretbar.
Für die Bundesliga insgesamt wäre ein spektakulärer Diaby-Transfer auch ein Marketing-Argument: Wer die Werkself anschaut, schaut auf attraktiven Angriffsfußball. Und wer Moussa Diaby mit dem Ball auf dem rechten Flügel sieht, erinnert sich sofort an seine besten Leverkusen-Jahre — und daran, was diese Liga leisten kann.
Transferfenster schliesst bald: Zeitdruck für beide Seiten
Ein wichtiger Faktor ist der Zeitdruck: Das Transferfenster in der Bundesliga schließt traditionell am letzten August-Tag. Mit dem 26. August als aktuellem Stand der Dinge bleibt nach dem Durchbruch nur noch wenige Tage, um alle vertraglichen Details, den Medizincheck und die offizielle Verkündung abzuwickeln. Sollte Al-Ittihad die Einigung noch in letzter Minute aufweichen oder neue Bedingungen stellen, könnte der Deal noch platzen.
Allerdings gilt der Wille aller Beteiligten inzwischen als gefestigt. Diaby will zurück, Leverkusen will ihn haben — und nach dem Bericht von kicker über den Durchbruch mit Al-Ittihad dürfte nur noch die offizielle Bestätigung fehlen. n-tv und weitere Medien erwarten die offiziellen Verlautbarungen beider Klubs in Kürze.
Fest steht bereits: Wenn Moussa Diaby tatsächlich am Trainingsgelände in Leverkusen-Schlebusch aufkreuzt, wird es einer der emotionalsten Momente des deutschen Fußball-Sommers 2026 sein. Ein Spieler kehrt zurück — nicht aus Nostalgie, sondern weil er auf einem der besten Klubs Europas spielen will. Das ist eine Geschichte, die Bundesliga-Fans begeistert. Und auf dem Rasen wird Diaby zeigen müssen, ob er nach dem Saudi-Ausflug noch einmal an seine Leverkusener Glanzzeiten anknüpfen kann.
Ausblick: Was als Nächstes zu erwarten ist
In den kommenden Stunden und Tagen sind folgende Entwicklungen zu erwarten:
- Offizielle Stellungnahmen von Bayer 04 Leverkusen und Al-Ittihad FC zur vollständigen Transfereinigung
- Medizincheck von Moussa Diaby in Leverkusen oder an einem neutralen Ort
- Unterzeichnung des Arbeitsvertrags bis 2031 bei der Werkself
- Offizielle Vorstellung Diabys durch Bayer 04 Leverkusen — möglicherweise noch vor Schließung des Transferfensters am 31. August
- Reaktion weiterer Klubs, die ebenfalls Interesse an Diaby angemeldet hatten (insbesondere AC Milan und Inter Mailand)
Der Diaby-Transfer ist eine der spannendsten laufenden Storys im deutschen Fußball. Verfolgen Sie unsere Bundesliga-Berichterstattung für die neuesten Entwicklungen rund um Transfers, Personalien und Kader-Nachrichten aus der deutschen Eliteliga.
Sources
- kicker — kicker.de
- Yahoo Sports — sports.yahoo.com
- Transfer-Ticker: Moussa Diaby mit Bayer 04 Leverkusen bis 2031 … — n-tv.de
- A surprise development: Moussa Diaby out of Al-Ittihad – Goal.com — goal.com
- Moussa Diaby steht vor Rückkehr zu Bayer 04 Leverkusen – Ntv — n-tv.de
Photo: Pyaet, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons



