Die unerzählten Kindheitsgeschichten und Biografien der Fußballstars

Atubolu pariert sechsten Elfmeter in Serie und stellt Bundesliga-Rekord auf
Zusammenfassung
Noah Atubolu hält beim 3:1-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen Mainz seinen sechsten Bundesliga-Elfmeter in Folge und baut den Rekord weiter aus.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Atubolu schreibt Bundesliga-Geschichte
- 2 Die vollständige Elfmeter-Rekordserie im Überblick
- 3 Frankfurts erster Saisonsieg dank Uzun-Doppelpack
- 4 Von Freiburg nach Frankfurt: Atubulus besonderer Transfer
- 5 Schlotterbeck feiert Comeback: „Fußball ist eine Adrenalinsucht“
- 6 Gladbach in der Krise: Polanski nach 0:5-Debakel unter Druck
- 7 Hoeneß tobt nach VAR-Entscheidung: Stuttgart verliert in Hoffenheim
- 8 Freiburg führt die Tabelle an: Schusters Team in bestechender Form
- 9 Weitere Ergebnisse des 3. Spieltags
- 10 Ausblick: Was der 3. Spieltag für die Saison bedeutet
- 11 Sources
Noah Atubolu hat am 12. September 2026 beim 3:1-Auswärtssieg von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FSV Mainz 05 seinen sechsten Bundesliga-Elfmeter in Folge pariert und damit seinen eigenen Rekord in der Geschichte der höchsten deutschen Spielklasse ausgebaut. Der 24-jährige Torhüter, der erst am 28. August 2026 auf Leihbasis vom SC Freiburg nach Frankfurt gewechselt war, tauchte in der 43. Minute gegen Nadiem Amiris Strafstoß nach rechts ab und hielt den Ball fest — ein Schlüsselmoment, der das Spiel zugunsten der Eintracht kippte.
Atubolu schreibt Bundesliga-Geschichte
Kein Torhüter in der über 60-jährigen Geschichte der Bundesliga hat zuvor sechs Elfmeter nacheinander gehalten. Laut der offiziellen Bundesliga-Berichterstattung hatte Atubolu den vorherigen Rekord von fünf gehaltenen Elfmetern bereits in der Vorsaison bei seinem Stammverein SC Freiburg aufgestellt und damit die bisherigen Rekordhalter Hans-Jörg Butt, Bernd Leno, Frank Rost und Thomas Zander übertroffen.
Die Strafstoß-Serie erstreckt sich über drei Saisons und vier verschiedene Gegner. In der 43. Minute des Rheinderbys gegen Mainz trat Kapitän Nadiem Amiri an, nachdem Raphael Onyedika Sheraldo Becker im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Atubolu entschied sich für die richtige Ecke und parierte sicher. Der Elfmeter kam zu einem Zeitpunkt, als Frankfurt nur 1:0 durch Can Uzuns frühes Tor führte — ein Treffer für Mainz hätte das Spiel in eine völlig andere Richtung lenken können.
Die vollständige Elfmeter-Rekordserie im Überblick
| Nr. | Schütze | Gegner | Saison / Spieltag |
|---|---|---|---|
| 6 | Nadiem Amiri | 1. FSV Mainz 05 | 2026/27, 3. Spieltag |
| 5 | Romano Schmid | SV Werder Bremen | 2025/26, 4. Spieltag |
| 4 | André Silva | SV Werder Bremen | 2024/25, 23. Spieltag |
| 3 | Florian Wirtz | Bayer 04 Leverkusen | 2024/25, 15. Spieltag |
| 2 | Josip Juranović | 1. FC Union Berlin | 2023/24, 34. Spieltag |
| 1 | Kevin Volland | 1. FC Union Berlin | 2023/24, 34. Spieltag |
Bemerkenswert ist, dass Atubolu gleich zwei Elfmeter in einem einzigen Spiel hielt — am 34. Spieltag der Saison 2023/24 parierte er gegen Union Berlin sowohl den Versuch von Kevin Volland als auch den von Josip Juranović. Dass er unter den Geschlagenen auch Florian Wirtz zählt, einen der besten Spieler der Bundesliga, unterstreicht die Qualität seiner Leistungen vom Elfmeterpunkt.
Frankfurts erster Saisonsieg dank Uzun-Doppelpack
Die Elfmeterparade war der Wendepunkt in einem Spiel, das Eintracht Frankfurt anschließend souverän kontrollierte. Can Uzun hatte die Gäste bereits in der 9. Minute in Führung gebracht, mit einer Vorlage von Jonny Burkardt. Nach Atubulus Parade baute Burkardt selbst den Vorsprung in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auf 2:0 aus. Uzun krönte seine starke Leistung mit seinem zweiten Treffer in der 60. Minute. Jonathan Tietz erzielte in der 89. Minute per Assist von Ruoppi den Ehrentreffer für Mainz — beim Endstand von 1:3 war die Partie längst entschieden.
Für die Eintracht war es der erste Saisonsieg in der Bundesliga 2026/27. Dass Bundestrainer Jürgen Klopp laut Berichten von Goal.com im Stadion saß und Atubulus Rekordparade live miterlebte, verleiht der Szene zusätzliche Brisanz — zumal Atubolu als einer der vielversprechendsten deutschen Torhüter seiner Generation gilt und seit Längerem als Kandidat für eine Berufung in die A-Nationalmannschaft gehandelt wird.
Von Freiburg nach Frankfurt: Atubulus besonderer Transfer
Noah Atubolu wechselte am 28. August 2026 — dem Tag des Bundesliga-Saisonstarts — auf Leihbasis vom SC Freiburg zu Eintracht Frankfurt. Laut Sky Sport liegt die bedingte Kaufpflicht bei rund 13 Millionen Euro. Der Transfer kam auf ungewöhnlichem Weg zustande: Atubolu verlängerte zunächst seinen Vertrag beim SC Freiburg bis 2028, um dann unmittelbar darauf an Frankfurt verliehen zu werden — ein Konstrukt, das dem abgebenden Verein eine höhere Ablösesumme sichert.
Atubolu selbst sprach gegenüber der Sportschau offen über die schwierige Transferphase und bezeichnete die Wochen vor dem Wechsel als „keine einfache Zeit“. Bei seiner Vorstellung in Frankfurt sagte er laut der offiziellen Eintracht-Website: „Ich bin sehr froh, hier zu sein, und kann es kaum erwarten, bei Eintracht Frankfurt loszulegen.“ Der in Freiburg im Breisgau geborene Keeper, der die nigerianische und deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, hatte beim SC Freiburg über drei Saisons hinweg seinen Status als einer der besten jungen Torhüter Deutschlands gefestigt — unter anderem mit einer Serie von 576 Minuten ohne Gegentor zwischen dem 19. und 26. Spieltag der Saison 2024/25.
Schlotterbeck feiert Comeback: „Fußball ist eine Adrenalinsucht“
Am selben Nachmittag feierte Nico Schlotterbeck beim 3:0-Sieg von Borussia Dortmund gegen Aufsteiger SC Paderborn ein emotionales Comeback. Der Innenverteidiger, der nach einer schweren Verletzung monatelang ausgefallen war, stand sofort wieder in der Startelf und hielt hinten die Null.
„Fußball ist schon eine Adrenalinsucht. Ich habe es extrem vermisst, es war eine schwere Verletzung“, sagte Schlotterbeck nach dem Spiel am Sky-Sport-Mikrofon. „Aber ich bin jetzt froh, wieder zurück zu sein.“ Der 26-Jährige verriet zudem, dass er „schon vor einer Woche ins Training eingestiegen“ sei, der Verein dies aber bewusst nicht kommuniziert habe — Schlotterbeck wollte seinen Comeback-Zeitpunkt nicht öffentlich machen.
„Es ist schon eine gewisse Sucht, der wir nachgehen“, ergänzte Schlotterbeck laut Sport1 über seine Rückkehr auf den Platz. BVB-Trainer Niko Kovac hatte vor dem Spiel bei einer Pressekonferenz erklärt: „Ich hoffe — ich kann es nicht versprechen —, dass wir ihn in den nächsten ein, zwei Wochen komplett im Training haben. Dementsprechend wäre er dann auch eine Alternative.“ Dass Schlotterbeck dann direkt in die Startelf rückte, zeigt, wie schnell seine Genesung voranschritt. Kovac betonte zudem, man sei bei der Belastungssteuerung „vorsichtiger zu Werke gegangen“, um einen Rückfall zu vermeiden.
Fabio Silva brachte den BVB bereits in der 5. Minute mit einer Vorlage von Serhou Guirassy in Führung. Felix Nmecha krönte die Dortmunder Dominanz mit einem Doppelpack in der 80. Minute (Vorlage: Karim Adeyemi Beier) und einem sehenswerten Fallrückzieher in der 89. Minute (Vorlage: Marcel Sabitzer). Mit drei Siegen aus drei Spielen feiert Dortmund laut fussballnationalmannschaft.net den besten Saisonstart seit 2015 — zeitgleich unterstrich Bayern München unter anderem mit Jamal Musialas Champions-League-Tor seine Ambitionen.

Gladbach in der Krise: Polanski nach 0:5-Debakel unter Druck
Während Dortmund und Frankfurt feierten, erlebte Borussia Mönchengladbach am 3. Spieltag ein Debakel. Der SC Freiburg deklassierte die Fohlen mit 5:0 im Europa-Park Stadion. Paul Engelhardt traf doppelt (23. und 79. Minute), Matanović steuerte ebenfalls zwei Tore bei (29. und 77. Minute), und Maximilian Eggestein setzte in der 86. Minute den Schlusspunkt. Gladbach steht damit am Tabellenende der Bundesliga.
Trainer Eugen Polanski forderte nach der Partie laut Bulinews „ehrliche Gespräche“ innerhalb des Vereins. „Ich bin überzeugt, dass wir da rauskommen, aber dennoch sollten wir ehrliche Gespräche führen“, sagte Polanski. Er stellte zudem die Rote Karte gegen seinen Kapitän infrage, lehnte den Schiedsrichter aber als Ausrede ab: „In meiner Sicht war das keine klare Rote Karte, aber wir können das Ergebnis nicht allein darauf schieben.“
Sportdirektor Rouven Schröder weigerte sich laut Get German Football News bei einer Nachfrage, eine Jobgarantie für Polanski für das nächste Bundesliga-Spiel gegen Mainz auszusprechen. Schröder vermied ein klares Bekenntnis zu Polanski und kündigte stattdessen interne Gespräche an. Die Situation in Gladbach wird als so ernst eingestuft, dass eine Trennung bereits im Raum steht. Polanski selbst nannte die Trainer-Diskussion „absolut gerechtfertigt“ und zeigte sich selbstkritisch — eine Haltung, die den Ernst der Lage unterstreicht.
Hoeneß tobt nach VAR-Entscheidung: Stuttgart verliert in Hoffenheim
Der VfB Stuttgart musste am 3. Spieltag eine 1:2-Niederlage bei der TSG Hoffenheim hinnehmen — und verließ das Stadion nicht nur mit leeren Händen, sondern auch mit großem Ärger über den Videoschiedsrichter. Adam Hložek erzielte die beiden Treffer für Hoffenheim (13. und 68. Minute), während Mittelstädt in der 48. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich für Stuttgart markierte.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß kritisierte eine Elfmeter-Szene, die aus seiner Sicht nicht korrekt bewertet wurde. „Das ist ein Foulspiel“, sagte Hoeneß laut einem Bericht der Nürnberger Nachrichten. Schiedsrichter Sven Jablonski habe ihm gesagt, die Szene nicht gesehen zu haben — der VAR sei jedoch nicht eingeschritten. Hoeneß machte seine Frustration deutlich: „Das nervt dann auch.“ Er bezeichnete die Situation als „schwer zu akzeptieren“, wie kicker berichtete. Stuttgart steht damit nach dem starken Vorjahr unter Druck, den Anschluss an die Tabellenspitze nicht früh in der Saison zu verlieren.
Freiburg führt die Tabelle an: Schusters Team in bestechender Form
Der SC Freiburg kletterte durch den 5:0-Kantersieg gegen Gladbach an die Tabellenspitze der Bundesliga — auf Basis der Tordifferenz vor Borussia Dortmund, die ebenfalls neun Punkte aus drei Spielen aufweist. Freiburg startete damit perfekt in die Saison 2026/27 und unterstrich die Qualität, die Trainer Julian Schuster auch nach dem Abgang von Torhüter Atubolu nach Frankfurt beibehalten konnte.
Die Freiburger Offensive zeigte sich gegen Gladbach in erschreckender Effizienz: Fünf Tore, verteilt auf drei verschiedene Torschützen, darunter jeweils ein Doppelpack von Engelhardt und Matanović. Für Gladbach, das nun am Tabellenende steht, war es die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel — ein Fehlstart, der an die dunkelsten Kapitel der jüngeren Vereinsgeschichte erinnert.
Weitere Ergebnisse des 3. Spieltags
Neben den genannten Partien lieferte der 3. Bundesliga-Spieltag am 12. September 2026 weitere bemerkenswerte Ergebnisse:
- Mainz 05 1:3 Eintracht Frankfurt — Can Uzun mit Doppelpack und Atubolu mit Rekord-Elfmeterparade
- FC Augsburg 2:2 Bayer 04 Leverkusen — Michael Gregoritsch traf doppelt (50. und 55. Minute) für Augsburg; Kfane (18.) und Patrick Schick (89.) glichen für Leverkusen aus. Augsburgs Anton Kade hatte bereits am vorherigen Spieltag mit einem Tor und einer Vorlage gegen Schalke auf sich aufmerksam gemacht.
- 1. FC Köln 1:1 SV Werder Bremen — Ein umkämpftes Remis, bei dem Werder-Rückkehrer Mitchell Weiser nach 14 Monaten Kreuzband-Pause laut Berichten wieder im Kader stand
- TSG Hoffenheim 2:1 VfB Stuttgart — Adam Hložek in Topform mit zwei Treffern
Ausblick: Was der 3. Spieltag für die Saison bedeutet
Nach drei Spieltagen kristallisieren sich erste Tendenzen in der Bundesliga-Saison 2026/27 heraus. Freiburg und Dortmund setzen sich mit jeweils neun Punkten und makellosen Bilanzen an der Spitze fest. Der BVB profitiert dabei nicht nur von der Rückkehr Schlotterbecks, sondern auch von der Tiefe seines Kaders — Felix Nmechas Doppelpack gegen Paderborn zeigte, dass auch vermeintliche Ergänzungsspieler jederzeit den Unterschied machen können.
Noah Atubolu wird sich in den kommenden Wochen weiter beweisen müssen, um seinen Platz im Frankfurter Tor zu zementieren und möglicherweise die Aufmerksamkeit von Bundestrainer Klopp in einen festen Kaderplatz umzuwandeln. Mit sechs gehaltenen Elfmetern in Serie hat er bereits jetzt einen Rekord aufgestellt, der in den Bundesliga-Geschichtsbüchern Bestand haben wird.
In Gladbach wird die kommende Woche zur Schicksalswoche für Eugen Polanski. Sportdirektor Schröder hat keine Garantie ausgesprochen, und die nächste Partie gegen Mainz könnte bereits unter einem neuen Trainer stattfinden. Für Stuttgart und Trainer Hoeneß gilt es, die VAR-Frustration in Energie für die kommenden Aufgaben umzuwandeln — die Qualität des Kaders lässt eine schnelle Trendwende erwarten, doch die Geduld der Fans hat nach dem jüngsten Titelkampf der Vorsaison Grenzen.
Sources
- Laut der offiziellen Bundesliga-Berichterstattung — bundesliga.com
- erste Saisonsieg in der Bundesliga 2026/27 — bundesliga.com
- Get German Football News — getfootballnewsgermany.com
- Atubolu baut historische Serie aus — sport1.de
- Sechs in Folge: Atubolu festigt Platz in den Bundesliga-Annalen — kicker.de
Photo: James Steakley, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons



