Die unerzählten Kindheitsgeschichten und Biografien der Fußballstars

Klopp feiert ersten Sieg als Bundestrainer: Deutschland schlägt Serbien 2:0
Zusammenfassung
Jürgen Klopp gewinnt erstes Spiel als Bundestrainer: Deutschland siegt 2:0 gegen Serbien. Tore von Bischof und Wirtz, Gnabry als Kapitän statt Kimmich.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Die wichtigsten Fakten zum Spiel
- 2 Klopp: „Das Gegenpressing ging heute durch die Decke“
- 3 Wirtz prägt das Spiel, Bischof erzielt sein erstes Länderspieltor
- 4 Gnabry als Kapitän – Kimmich fehlte im Kader
- 5 Der Kontext: Klopps schwieriger Start als Bundestrainer
- 6 Was die Leistung für den weiteren Umbau der Nationalmannschaft bedeutet
- 7 Wie es weitergeht
- 8 Sources
Jürgen Klopp hat am 1. Oktober 2026 seinen ersten Sieg als Bundestrainer eingefahren: Die deutsche Nationalmannschaft bezwang Serbien in der UEFA Nations League mit 2:0 in der Allianz Arena in München. Tom Bischof und Florian Wirtz erzielten die Tore, nachdem Klopp bei seinen ersten beiden Länderspielen als Chefcoach nur ein Remis gegen die Niederlande und eine Niederlage gegen Serbien zu Buche stehen hatte.
Bischof brachte die deutsche Mannschaft in der 39. Minute in Führung, nachdem Wirtz zuvor den Pfosten getroffen hatte. Wirtz selbst erhöhte in der 61. Minute nach einer starken Ballannahme auf 2:0, wie unter anderem die BBC berichtete. Deutschland kontrollierte die Partie nach Angaben von ESPN über weite Strecken und kam auf einen Ballbesitzanteil von 73 Prozent.
Die wichtigsten Fakten zum Spiel
Deutschland gewann am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, im Rahmen der UEFA Nations League mit 2:0 gegen Serbien. Austragungsort war die Allianz Arena in München. Tom Bischof (39.) und Florian Wirtz (61.) trafen für die Gastgeber, die laut ESPN mit 73 Prozent Ballbesitz die klar überlegene Mannschaft waren. Es war der erste Sieg von Jürgen Klopp seit seinem Amtsantritt als Bundestrainer, nachdem die ersten beiden Partien unter seiner Regie mit einem 1:1 gegen die Niederlande und einer 0:1-Niederlage gegen Serbien geendet waren, wie der Nachrichtendienst Yahoo Sports festhält.
| Station | Ergebnis | Datum |
|---|---|---|
| Deutschland – Serbien | 2:0 | 1. Oktober 2026 |
| Serbien – Deutschland | 0:1 (Niederlage) | vorheriges Spiel im selben Nations-League-Fenster |
| Deutschland – Niederlande | 1:1 (Remis) | erstes Spiel unter Klopp |
Klopp: „Das Gegenpressing ging heute durch die Decke“
Jürgen Klopp zeigte sich nach der Partie hochzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Gegenüber dem Portal Goal.com sagte der Bundestrainer: „Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt: Ich habe in meinem Leben schon einige Spiele trainiert, und ich habe noch nie ein Spiel gesehen, das schlecht war, wenn das Gegenpressing durch die Decke ging. Und das Gegenpressing ist heute durch die Decke gegangen.“
Dem Fernsehsender ZDF sagte Klopp laut einem Bericht von Yahoo Sports zudem: „Ohne Ball waren wir großartig, und mit Ball haben wir einfach wunderbaren Fußball gespielt.“ Der 59-Jährige fügte an: „Ich habe den Jungs gesagt, dass das unser Maßstab sein muss. Das ist es, was wir wollen.“
Klopp war im Verlauf des Jahres 2026 als Nachfolger im DFB-Chefamt installiert worden und stand vor dem Spiel gegen Serbien unter Druck, nachdem die ersten beiden Partien seiner Amtszeit kein Sieg gebracht hatten. Mit dem 2:0 gegen Serbien gelang ihm nun im dritten Versuch der erste Erfolg als Bundestrainer, wie mehrere Quellen übereinstimmend berichten.
Wirtz prägt das Spiel, Bischof erzielt sein erstes Länderspieltor
Florian Wirtz, der im Sommer 2026 von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool gewechselt war, war nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Medien der auffälligste Akteur auf dem Platz. Der Mittelfeldspieler war an beiden Toren direkt beteiligt: Er traf zunächst selbst den Pfosten, bevor Bischof zur Führung einschob, und erhöhte anschließend nach einer starken Ballannahme in der 61. Minute selbst auf 2:0. „Es hat sehr viel Spaß gemacht“, sagte Wirtz nach der Partie.
Für Tom Bischof, der bei Bayern München unter Vertrag steht, war es nach Angaben von ESPN das erste Tor für die A-Nationalmannschaft überhaupt. Der junge Mittelfeldspieler zeigte sich nach dem Treffer entsprechend emotional: „Meine Knie tun schon weh vom Knie-Rutschen. Aber das nehme ich in Kauf, es war ein unbeschreibliches Gefühl“, sagte Bischof. Auch die Geschichte früherer deutscher Fußball-Legenden zeigt, wie wichtig ein früher Karrieremoment wie dieser für junge Nationalspieler sein kann.

Gnabry als Kapitän – Kimmich fehlte im Kader
Eine Besonderheit der Partie war die Kapitänsfrage: Serge Gnabry führte die deutsche Mannschaft erstmals als Spielführer an, weil Stammkapitän Joshua Kimmich für dieses Länderspielfenster nicht im zweiten Teil des Kaders stand. Laut dem Portal Bulinews, das sich auf einen Bericht der „Bild“ beruft, war Kimmich nur für den ersten der beiden vom DFB einberufenen Kader nominiert worden und reiste anschließend nicht mit der Mannschaft zum Spiel gegen Serbien.
Die genauen Hintergründe für Kimmichs Abwesenheit im zweiten Kaderteil sind öffentlich nicht im Detail bestätigt. Fest steht laut den vorliegenden Berichten, dass Gnabry in seiner Abwesenheit die Kapitänsbinde übernahm und die Mannschaft zum Sieg führte. Für den FC-Bayern-Angreifer war es eine weitere Bestätigung seines Stellenwerts im DFB-Gefüge in einer Phase, in der Klopp sein Team neu zusammenstellt.
Der Kontext: Klopps schwieriger Start als Bundestrainer
Der Sieg gegen Serbien war für Klopp von besonderer Bedeutung, da seine ersten beiden Partien als Bundestrainer keinen Erfolg gebracht hatten. Im Eröffnungsspiel seiner Amtszeit kam die deutsche Mannschaft gegen die Niederlande nicht über ein 1:1 hinaus. Im zweiten Spiel desselben Nations-League-Fensters unterlag das Team ausgerechnet gegen Serbien mit 0:1, bevor nun im dritten Anlauf der erste Dreier gelang.
Diese Achterbahnfahrt aus Remis, Niederlage und schließlich einem klaren Sieg innerhalb eines einzigen Länderspielfensters verdeutlicht den Umbruch, den der DFB mit der Installation von Klopp als Chefcoach eingeleitet hat. Nach Angaben von beIN Sports war die Leistung gegen Serbien die bislang überzeugendste Vorstellung der neuen deutschen Mannschaft unter dem früheren Dortmund- und Liverpool-Trainer.
Was die Leistung für den weiteren Umbau der Nationalmannschaft bedeutet
Für Klopp dürfte die Partie gegen Serbien als Referenzpunkt für die kommenden Länderspielfenster dienen. Seine eigene Aussage, dass die Leistung „unser Maßstab sein muss“, deutet darauf hin, dass der Bundestrainer vor allem die intensive Spielweise ohne Ball – sein bekanntes Gegenpressing-Prinzip aus seiner Zeit bei Borussia Dortmund und dem FC Liverpool – als Grundpfeiler seiner Nationalmannschaftsarbeit etablieren will.
Mit Wirtz und Bischof zeigten zugleich zwei Offensivspieler unterschiedlicher Generationen und Vereine ihre Form: Wirtz als etablierter Nationalspieler, der seit seinem Wechsel zu Liverpool im internationalen Rampenlicht steht, und Bischof als Bayern-Talent, das mit seinem ersten Länderspieltor einen bedeutenden persönlichen Meilenstein erreichte. Die Kombination aus einem erfahrenen Schlüsselspieler und einem jungen Debüt-Torschützen gilt als Signal für die Kaderbreite, die Klopp aufzubauen versucht.
- 1. Oktober 2026: Deutschland schlägt Serbien 2:0 in der Allianz Arena, München
- 39. Minute: Tom Bischof erzielt sein erstes Länderspieltor zur Führung
- 61. Minute: Florian Wirtz erhöht nach starker Ballannahme auf 2:0
- Serge Gnabry führt die Mannschaft erstmals als Kapitän an, da Joshua Kimmich nicht im Kader für dieses Spiel stand
- Es ist der erste Sieg von Jürgen Klopp im dritten Spiel seiner Amtszeit als Bundestrainer
Wie es weitergeht
Der DFB tritt mit dem Sieg gegen Serbien in eine neue Phase der Nations-League-Kampagne unter Klopp ein. Offen bleibt, ob Kimmich zum nächsten Länderspielfenster wieder in den Kader zurückkehrt und die Kapitänsrolle von Gnabry übernimmt, sowie ob Klopp die gegen Serbien gezeigte intensive Spielweise gegen anspruchsvollere Gegner bestätigen kann. Auch die weitere Entwicklung von Bischof als neuem Offensivoption neben etablierten Kräften wie Wirtz dürfte in den kommenden Wochen ein Thema für die deutsche Nationalmannschaft bleiben. Offizielle Angaben zum nächsten Kader und den kommenden Gegnern lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels noch nicht vor.



