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BVB beendet Said-El-Mala-Poker — Palhinha bleibt ebenfalls bei Bayern München
Zusammenfassung
Borussia Dortmund gibt Said El Mala auf — alle vier Gebote scheiterten. Gleichzeitig platzte der Palhinha-Deal zwischen Bayern und Aston Villa. Alle Infos.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Ricken macht es offiziell: El Mala bleibt in Köln
- 2 Worum geht es bei Said El Mala?
- 3 Palhinha bleibt bei Bayern — Eberl erklärt das Scheitern
- 4 Transferübersicht: Die wichtigsten Fakten beider Deals
- 5 BVBs Transfersommer unter Druck
- 6 Wie geht es jetzt weiter?
- 7 Verwandte Berichte
- 8 Ähnliche Artikel (weltweit)
- 9 Sources
15. August 2026, Dortmund/München — Borussia Dortmund hat am 14. August 2026 offiziell das Ende seiner wochenlangen Transfer-Bemühungen um Said El Mala vom 1. FC Köln erklärt, nachdem vier Gebote des Bundesligisten abgelehnt worden waren. Parallel dazu scheiterte am selben Tag der geplante Wechsel von João Palhinha von Bayern München zu Aston Villa endgültig — ein schwarzer Transfertag für die Bundesliga.
Ricken macht es offiziell: El Mala bleibt in Köln
BVB-Geschäftsführer Lars Ricken bestätigte am Donnerstag gegenüber der Funke Mediengruppe unmissverständlich: „Saïd El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund, und er wird es in diesem Sommer auch nicht werden.“ Weiter sagte Ricken: „Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot einreichen und den Transfer nicht mehr weiterverfolgen.“ Damit beendete der BVB offiziell eine der zähesten Transfersagas des Sommers 2026.
El Mala, der 20-jährige marokkanisch-stämmige Flügelstürmer des 1. FC Köln, gilt als eines der größten Talente der Bundesliga. Dortmund hatte in den vergangenen Wochen insgesamt vier Angebote eingereicht — das zuletzt gemeldete Paket soll laut Goal.com die Marke von 50 Millionen Euro überschritten haben. Der 1. FC Köln lehnte jedoch alle Angebote ab und hält an seinem Spieler fest.
Nach Informationen der Bundesliga-Website hatte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl zuletzt noch intensiv an einer Einigung gearbeitet. Die Kölner Vereinsführung blieb jedoch unnachgiebig: Keiner der unterbreiteten Vorschläge — darunter auch Pakete mit Bonuskomponenten — entsprach ihren finanziellen Vorstellungen für den Offensivspieler.

Worum geht es bei Said El Mala?
Said El Mala wurde 2005 in Deutschland geboren und hat marokkanische Wurzeln. Der Flügelstürmer durchlief die Jugendakademie des 1. FC Köln und etablierte sich in der vergangenen Saison als Stammspieler in der Bundesliga. Seine Schnelligkeit, sein Direktspiel und seine Fähigkeit, in Eins-gegen-eins-Situationen zu bestehen, hatten das Interesse mehrerer Topklubs geweckt. Borussia Dortmund sah in El Mala den idealen Nachfolger für Spieler, die den Klub in den vergangenen Transferfenstern verlassen haben.
Köln wiederum befand sich in einer starken Verhandlungsposition: El Malas Vertrag läuft noch bis 2027, die Rheinländer waren daher nicht gezwungen, unter Wert zu verkaufen. Dass Dortmund nun komplett aus den Verhandlungen ausgestiegen ist, bedeutet für den BVB eine deutliche Schwächung der geplanten Kaderplanung für die Saison 2026/27 — und für Köln ein starkes Signal, dass sich der Verein auch gegen Druck aus der Topliga behaupten kann.
Palhinha bleibt bei Bayern — Eberl erklärt das Scheitern
Ebenfalls am 14. August 2026 bestätigte Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl das Ende der Verhandlungen mit Aston Villa um João Palhinha. Eberl sagte öffentlich: „Es stimmt, dass Aston Villa uns wegen João kontaktiert hat … aber wir werden keine Einigung mit Aston Villa erzielen.“ Gegenüber weiteren Medienvertretern legte er nach: „Es gibt keine Chance einer Übereinkunft.“
Der Kern des Streits lag laut Berichten von Sky Deutschland und Bild in der Dealstruktur: Aston Villa wollte Palhinha auf Leihbasis mit einer Kaufoption verpflichten, Bayern München bestand jedoch auf einem Festtransfer. Bereits vor dem endgültigen Scheitern hatte Palhinha laut Medienberichten mündlichen Einigung mit Villa über persönliche Konditionen erzielt und dem Verein signalisiert, nach England wechseln zu wollen. Über die Hintergründe zu Palhinhas persönlicher Einigung mit Villa hatten wir bereits berichtet. Nun ist der Deal endgültig vom Tisch.
Palhinha, 31 Jahre alt und portugiesischer Nationalspieler, war 2023 für rund 51 Millionen Euro von Fulham zu Bayern München gewechselt. In München blieb er hinter den Erwartungen zurück und galt intern als Streichkandidat. Nun muss er sich bei den Bayern eine neue Perspektive erarbeiten — oder auf ein Angebot in der Winterpause warten.
Transferübersicht: Die wichtigsten Fakten beider Deals
| Transfer | Spieler | Status am 14. Aug. 2026 | Hauptgrund des Scheiterns |
|---|---|---|---|
| El Mala: Köln → BVB | Said El Mala, 20 | Endgültig gescheitert | Köln lehnte alle vier Angebote (zuletzt >50 Mio. €) ab |
| Palhinha: Bayern → Aston Villa | João Palhinha, 31 | Endgültig gescheitert | Uneinigkeit über Dealstruktur (Leihe vs. Festtransfer) |
BVBs Transfersommer unter Druck
Das Scheitern des El-Mala-Transfers ist ein empfindlicher Rückschlag für Borussia Dortmund, das in diesem Sommer intensiv an einer Verjüngung des Kaders gearbeitet hat. Der BVB hatte in El Mala offenbar einen zentralen Bestandteil seiner Offensivplanung gesehen. Mit dem Aus für diesen Transfer muss Dortmund nun entweder alternative Kandidaten reaktivieren oder mit dem vorhandenen Kader in die neue Saison gehen.
Es ist auch ein Sieg für den 1. FC Köln, der in den vergangenen Jahren unter finanziellen und sportlichen Schwierigkeiten gelitten hatte. El Mala im Sommer zu halten sendet ein Signal — sowohl an die Fans als auch an potenzielle Investoren —, dass Köln wieder in der Lage ist, seine besten Spieler zu behalten.
In einem weiteren Bundesliga-Transferthema dieser Woche: Bayer Leverkusen verstärkte sich mit Miguel Gutiérrez für 26 Millionen Euro von Napoli und setzte damit ein Zeichen, dass auch andere Bundesligisten in diesem Sommer aktiv auf dem Transfermarkt agieren. Ebenso sorgte die Nachricht über Yan Diomandes Wechsel von RB Leipzig zu Real Madrid für bis zu 140 Millionen Euro für Schlagzeilen — ein Transfer, der zeigt, wie begehrt Bundesliga-Talente auf dem internationalen Markt sind.
Wie geht es jetzt weiter?
Das Transferfenster in Deutschland schließt am 1. September 2026. Borussia Dortmund hat damit noch rund zwei Wochen, um auf dem Transfermarkt zu reagieren. Laut Medienberichten beobachtet der BVB weiterhin mehrere Optionen — ob ein Alternativtransfer in dieser Kürze noch gelingt, ist jedoch offen.
Für João Palhinha bei Bayern München bedeutet das Scheitern des Villa-Deals: Der 31-Jährige bleibt vorerst am Trainingsgelände in München und muss versuchen, sich unter dem neuen Trainer für die Bundesliga-Saison zu empfehlen. Ob er im Januar erneut auf den Markt kommt, hängt von seiner Verfassung und den weiteren Planungen des Rekordmeisters ab.
Beobachter erwarten, dass der 1. FC Köln mit dem Verbleib El Malas gestärkt in die Saison geht — und dass sich das Interesse weiterer europäischer Klubs im Winter oder im nächsten Sommer erneuern könnte, wenn El Malas Vertragssituation sich verändert.
Die Entwicklungen rund um große Klubinvestitionen wie beim FC Liverpool zeigen unterdessen, wie sehr sich das finanzielle Machtgefüge im europäischen Fußball insgesamt verschiebt — und welchen Druck das auf Klubs wie Köln oder den BVB ausübt, die mit begrenzteren Mitteln wirtschaften müssen.
Verwandte Berichte
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